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Bereichsjugendfeuerwehrübung 2010

Hurra, hurra die Schule brennt….

 …oder so ähnlich war das Motto der Bereichsjugendfeuerwehrübung am 1. Mai 2010 des Bereiches Nord.

Schon weit vor der Übung der Jugendfeuerwehren trafen sich um 9.30 Uhr die Helfer an der Schule Eberhofweg. Die Schule und die Verletzten mussten ja vorbereitet werden… Also ging es los – das Klassenzimmer und das restliche Schulgebäude wurden mit Nebelmaschinen verraucht und natürlich auch das Feuer „gelegt“ (simuliert durch Blitzleuchten).

 Die Leitstelle/Übungsleitung wurde im Obergeschoß aufgebaut – ausgestattet mit einem Funkgerät und einer Kanne Kaffee. Die Verletzten wurden geschminkt und im Schulgebäude verteilt… Und so war alles angerichtet für die Übung!

Um 10:30 Uhr haben sich die beteiligten Jugendfeuerwehren Langenhorn-Nord, Langenhorn, Fuhlsbüttel und der Bereichsführer des Bereiches Nord mit insgesamt 7 Fahrzeugen und ca. 50 Jugendlichen versammelt. Der Bereichsjugendfeuerwehrwart begrüßte die Jugendliche mit dem Satz „Hurra, hurra die Schule brennt“ und während er die Jugendlichen begrüßte passierte das Unglaubliche: Die Schule fing an zu brennen, denn eine Lehrerin hatte im Chemieunterricht die Schule in Brand gesetzt!

Die Übungsleitung alarmierte sofort die Jugendfeuerwehr Langenhorn mit der Meldung „Explosion im Chemiezimmer mehrere verletzte Kinder“. Die JF Langenhorn war schnell vor Ort und wurde von einer hysterischen Lehrerin empfangen. Diese erklärte der Gruppenführerin, dass sie das Chemiezimmer in Brand gesetzt hatte und nun Hilfe benötigte. Die Gruppenführerin erkannte schnell, dass sie weitere Hilfe benötigt und alarmierte die anderen Jugendfeuerwehren nach. Also kamen die JF Langenhorn-Nord, der Bereichsführer-Nord und die JF Fuhlsbüttel zur Hilfe um die JF Langenhorn zu unterstützen.

Die Jugendfeuerwehr Langenhorn-Nord wurde ebenfalls von einer hysterischen Lehrerin an einem anderen Eingang empfangen… Ihr konnte die Rettung ihrer Schüler nicht schnell genug gehen, und führte das ein oder andere Mal dazu, dass die Jugendfeuerwehrleute verzweifelten, da die Lehrerin immer wieder selber ihre Schüler retten wollte…

 Unbeirrt dessen machten sich die Jugendfeuerwehren nun daran über mehrere Wege die Schüler aus der Schule zu retten und das Feuer zu bekämpfen. Dabei mussten sie immer auf dem Boden krabbeln, da in der Schule aufgrund des Theaternebels definitiv nichts mehr zu sehen war. Während die einen Jugendlichen die Verletzten retteten, bauten die anderen die Verletztensammelstelle auf, um die Verletzten zu versorgen… Nach einer 3/4 Stunde hatten die Kinder und Jugendliche alle Schüler erfolgreich gerettet und versorgt, und natürlich auch das Feuer gelöscht. Währenddessen haben sich auch die Lehrerinnen beruhigt, da sie bemerkt haben, dass die Jugendliche alles im Griff hatten. Die Jugendfeuerwehren haben gezeigt, wie sie ihr erlerntes Wissen erfolgreich umsetzen können.

 Gegen 11:20 Uhr gab der Bereichsführer „Abspannen“ und beendete die Übung. Für die Jugendliche war es eine realistische Übung. Sie konnten sehen wie es ist, sich in verrauchten Räumen zu bewegen, Jemanden zu retten und vor allem wie lange es dauert alle Verletzten zu versorgen und wie schwierig es ist, diese zu betreuen, vor allem wenn sie immer wieder versuchen wegzulaufen.

 Es hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht und die Jugendfeuerwehren des Bereiches Nord möchten sich bei allen Helfern und der Eberhofwegschule bedanken für die Vorbereitung und Bereitstellung der Räumlichkeiten. Ohne die Hilfe hätten wir nie die Schule „anzünden“ können…

geschrieben von k43872 am 1. Mai 2010

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